Was ist unter Naturheilkunde zu verstehen?
Naturheilkunde bedient sich strikt der Selbstheilungskräfte des Körpers. Diese werden durch Vergabe von verschiedenen Stoffen im Körper des Betroffenen angeregt und hierdurch eine natürliche Heilung des Einzelnen vorangetrieben. Die Behandlung des Patienten erfolgt in einer Naturheilpraxis. Vorwiegend kommen Reize und Mittel zum Einsatz, die der Natur entstammen. Zu solchen Mitteln sind unter anderem zu zählen: die Sonne, das Licht, die Luft, die Bewegung, das Wasser, die Atmung, die Kälte und die Wärme, die Gedanken, die Gefühle und Willensvorgänge. Diese können in einer Naturheilpraxis fachmännisch aktiviert werden.
Naturheilkundetheorien sind heutzutage in den Bereich der Alternativmedizin einzuordnen. Zu einem der berühmtesten Vertreter hierbei ist der Arzt Christoph Wilhelm Hufeland zu zählen, auf dessen Erkenntnissen zahlreiche Aspekte der modernen Naturheilweisen bis heute beruhen.
Wissenswertes rund um Heilpraktiker
Ein Heilpraktiker bedient sich den Grundsätzen der Naturmedizin und vertraut auf die Selbstheilungskräfte des Körpers. Bis heute sind diese Verfechter der natürlichen Medizin von den gesetzlichen Krankenkassen nicht als Ärzte anerkannt, sodass die Kosten einer Heilbehandlung vom Einzelnen selbst getragen werden müssen.
Im Bereich der privaten Krankenversicherung werden jedoch inzwischen spezielle Tarife angeboten, welche die Kosten für alternative Heilmethoden anteilig oder komplett übernehmen.
HeilpraktikerInnen empfangen ihre Patienten nicht selten in Hauspraxen, bei denen der Privat- und Praxisbereich räumlich getrennt worden ist. Für die Diagnose und Behandlung benötigen HeilpraktikerInnen oftmals nicht mehr als eine Liege, einen geschulten Blick sowie gesunde Hände.
